Pressemeldungen

Jagdstrecke als Leistungsbilanz


Nicole Heitzig: „Die Jagdstrecke spiegelt aktuelle Handlungsschwerpunkte der Jägerschaft wider.“

14. November 2025, Dortmund. Am 12. November hat NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen die Jagdstrecke für das Jagdjahr 2024/25 bekanntgegeben. Zugleich betonte sie die Rolle der Jägerschaft zum Erhalt angepasster und vielfältiger Wildbestände. 

Auch Nicole Heitzig, Präsidentin des Landesjagdverbandes NRW, lobt das erreichte Ergebnis: „Die Jagdstrecke spiegelt einige unserer jagdlichen Handlungsschwerpunkte gut wider. So wird die intensive Bejagung des wiederkäuenden Schalenwilds insbesondere in den waldreichen Regionen auf hohem Niveau (Rotwild 7 064; Sikawild 1 871; Damwild 5 405; Muffelwild 1 706; Rehwild 133 130) fortgeführt. Gleiches gilt für Wildschweine (40 088) und invasive Arten wie Waschbär (33 672) und Nutria (41 533).“

Demgegenüber hielten sich die nordrhein-westfälischen Jägerinnen und Jäger bei der Jagd auf Feldhasen (53 254) zurück und erlegten 19 483 Hasen weniger als im Vorjahr. „Dort wo im vergangenen Jahr erstmals die Myxomatose beim Feldhasen festgestellt wurde, sind die Jagdausübungsberechtigten unmittelbar ihrer Verantwortung nachgekommen und haben Jagden abgesagt,“ so Heitzig.

Deutliche Streckensteigerungen konnten erneut bei den drei in NRW jagdbaren Gänsearten (Grau-, Kanada- und Nilgans) verzeichnet werden. Ein Zeichen, dass diese Arten in NRW gute Lebensbedingungen vorfinden und zum Schutz landwirtschaftlicher Kulturen auch einer entsprechenden Bejagung bedürfen.

Einen leichten Anstieg gab es bei der Fuchsstrecke (jetzt 52 372). Der Fuchs, wie auch andere Beutegreifer (Waschbär, Marderhund, Steinmarder u.a.), muss gerade im Offenland unserer Bördelandschaften und Tiefebenen zum Schutz des Niederwildes und seltener geschützter Bodenbrüter intensiv bejagt werden.

Nicole Heitzig: „Mit dem erzielten Jagderfolg helfen wir nordrhein-westfälischen Jägerinnen und Jäger unserem Land, der Land- und Forstwirtschaft sowie dem Natur- und Artenschutz. Dafür danke ich allen Mitgliedern unseres Verbandes.“

Junge folgt Marpmann: Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen mit neuer Geschäftsführung


Dortmund, 13. Oktober 2025. Christian Junge ist ab sofort alleiniger Geschäftsführer des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen. Er übernimmt die Gesamtverantwortung vom scheidenden Hauptgeschäftsführer Christof J. Marpmann, der über 25 Jahre das Amt bekleidete.

Junge begann seine Karriere im Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen am 1. Juli 2009 als Assistent der Geschäftsleitung. Später übernahm er die Leitung des Referates Jagdwesen und wurde bereits 2020 zum Geschäftsführer des Landesjagdverbandes bestellt.  Seitdem verantwortete er bereits gemeinsam mit dem nun ausgeschiedenen Christof J. Marpmann die Geschäfte des LJV.

Wir wünschen Herrn Marpmann alles Gute und freuen uns auf die gemeinsame Zukunft mit Christian Junge in nun alleinverantwortlicher Position.

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