
Der Gasthof Kolpinghaus in Olpe war am 4. März bis zum letzten Stuhl und darüber hinaus besetzt. Rund 230 Mitglieder der Kreisjägerschaft Kurköln Olpe sowie die Vorstände der angrenzenden Kreisjägerschaften waren der Einladung des LJV zu einem Informations- und Gedankenaustausch über den aktuellen Stand zur ASP in Südwestfalen gefolgt.
LJV-Präsidentin Nicole Heitzig führte durch die Veranstaltung, bei der auch WSVG-Geschäftsführer Marcus Elmerhaus, Dr. Luisa Fischer, Leiterin der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildtiermanagement, sowie der Olper KJS-Vorsitzende Karl-Josef Fischer ihre Erkenntnisse beisteuerten.
Klar wurde noch einmal, dass die Schwarzwildbestände landesweit aber insbesondere in der Region des ASP-Ausbruchs durch eine fortwährend intensive Bejagung weiter ausgedünnt werden müssen. Im Kerngebiet selber müssen, um einer Ausbreitung der ASP Einhalt zu gebieten, mit allen dort zur Verfügung stehenden Mitteln der Tierseuchenbekämpfung die Schwarzwildbestände abgesenkt werden.
In der Informationsveranstaltung wurden auch die Stimmungen und Meinungen der Praktiker vor Ort abgefragt. Die zahlreichen Wortbeiträge bestätigten im Wesentlichen die LJV-Linie und gaben auch weitere Impulse für die zukünftige Arbeit.
Umfassender Bericht siehe RWJ 4/26.